Michael Freimuth gehört zu den gefragten Lautenisten, sowohl als Solist wie auch als Begleiter und Continuospieler. Er bereiste Europa, die USA, Japan und Südkorea.

 

Konzerte führten zur Zusammenarbeit mit namhaften Künstlern und Dirigenten wie C. Abbado, H. Arman, G. Ch. Biller, I. Bolton, G. Carmignola, R. Chailly, P. Dijkstra, R. Goebel, Th. Hengelbrock,
P. Heras-Casado, M. Hirasaki, K. Junghänel, E. Kirkby, M. Kožená, V. Luks, H. Max, R. Minasi, H. Perl, A. Quarta, H.-Ch. Rademann, Ch. Schoener, Ch. Schornsheim, A. Siedel, und R. Wilson.

 

Michael Freimuth widmet sich der Lauten- und Gitarrenmusik des 16.-19. Jahrhunderts, wofür ihm u.a. eine originale Laute von 1740 sowie eine Bogengitarre von 1847 zur Verfügung stehen.
Nach den Lautenwerken aus Schloss Rohrau von Silvius Leopold Weiss erschien 2017 mit den Sonaten Michele Platanos eine weitere CD-Ersteinspielung von bislang unbekannten Kompositionen.
Er ist Mitherausgeber des Faksimile-Bandes „Lautenmusik aus Schloss Rohrau“, Werke von S.L. Weiss.

 

Für den Audioguide und Katalog der Ausstellung „Faszination Gitarre“ 2011 des Berliner Musikinstrumenten-Museums spielte Michael Freimuth Tonbeispiele auf verschiedenen historischen Gitarren
der Sammlung ein. Seine Bearbeitung der „Winterreise“ für 9-saitige Gitarre wurde mehrfach mit dem Tenor Hans Jörg Mammel aufgeführt.

 

Als Theorbist spielte Michael Freimuth bei vielen Opernproduktionen der letzten Jahre:

  • unter Ivor Bolton: Cestis Orontea, Frankfurt 2015, Rameaus Les Indes Galantes, München 2016, Händels Jephta, Amsterdam 2016,
    Rodelinda, Madrid 2017; Agrippina, München 2019, Mozarts Cosi, Amsterdam 2019
  • unter Václav Luks: Leclairs Skylla, Kiel 2017
  • unter René Jacobs: Steffanis Amor vien dal destino, Berlin 2016, Händels Teséo, Wien 2018
  • unter Riccardo Minasi: Händels Rodelinda, Amsterdam 2020

 

Orchesterprojekte waren die CD-Aufnahmen der „Concerti grossi“ von Charles Avison mit Concerto Köln, sowie die Einspielungen Telemanns „Concerti per molti stromenti“
und Händels „Concerti grossi“ mit der Akademie für Alte Musik Berlin.

 

Im Bereich der Neuen Musik war Michael Freimuth beteiligt an der Uraufführung Hèctor Parras Orgia zusammen mit Concerto Köln unter S. Asbury in der Kölner Philharmonie 2018.

Das Lied „Mistress mine“ des englischen Komponisten Joby Talbot ist auf der CD „Diaphenia“ der Sopranistin Marie Luise Werneburg zu hören.

 

Im Musikfest Erzgebirge 2019 war, aufgenommen vom Deutschlandfunk, der gesamte Zyklus der Rosenkranzsonaten von H. I. F. Biber zusammen mit der Geigerin Mayumi Hirasaki
und der Cembalistin Christine Schornsheim zu hören. Demnächst erscheint mit Mayumi Hirasaki eine CD mit Violinmusik unter dem Titel „L'Arte della scordatura.